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Coworking @ Olso Coffee in Brookly

Ja, wir geben es zu: Unser Blog ist nicht ganz so topaktuell, wie wir das gerne hätten. Wir geloben Besserung.

Und als kleines Schmankerl haben wir folgende News:

1. Hallenprojekt.de gibt es jetzt dank tatkräftiger Hilfe von Alex, @booldog, @flueke und @marthadear (und meiner Eltern ;) ) auch in Englisch und Französisch.

2. Ende September wird es ein Coworking-Festival geben. Initiiert von den Menschen rund um New Work City soll das Breakout-Festival das Büro auf die Straße bringen und Coworking erlebbar machen. Nicht nur in New York, sondern in vielen Städten, u.a. auch in Barcelona und Paris. Wir überlegen gerade, wie wir Berlin und München mit rein kriegen – und ob wir unseren geplanten “Coworking Kongress” im Herbst da als Barcamp mit dranbauen. Wer mitmachen will – einfach melden.

3. Der ein oder andere hat es schon mitbekommen: Philip Steffan und Christian Heller haben bausteln.de gestartet. Unter dem Schlagwort “Demokratisierung des Produktionswissens” will unser Partnerprojekt Menschen das Wissen und die Mittel an die Hand geben, um die Dingwelt neu zu erfinden, umzubauen und mit Intelligenz anzureichern: “Baustel die Maschinen, Roboter, Kunstwerke der Zukunft!”

4. Anna und Lilly haben ihr Diplomprojekt erfolgreich entworfen und verteidigt. Mehr dazu demnächst hier. Wenn jemand zufällig Möbel baut und Interesse daran hat, den Prototypen in eine Serienfertigung zu informieren: Bitte mit uns Kontakt aufnehmen.

5. Überhaupt, Studenten. Wir freuen uns sehr, dass ab 29. Juni eine Gruppe Studentinnen und Studenten der RWTH Aachen zu einem Bauentwurfsseminar nach Berlin kommen, bei dem sie architektonische Haltungen auf die neuen Bewegung in der Arbeitswelt entwickeln werden. Angeleitet von Stephanie Davidson & Georg Rafailidis wird sich das Kompaktseminar in Berlin Orte neuer Arbeit anschauen, mit Nutzern, Machern und Experten diskutieren und ganz praktisch Ortsnutzungen entwerfen. Von ihrem Stützpunkt beim Berliner Program e.V. – initiative for art + architecture collaborations aus werden sich kleine Arbeitsgruppen in der Stadt verteilen und am Freitag, 3.7. ihre Ergebnisse bei Program präsentieren. Bei Interesse daran bitte kurze Mail an info@hallenprojekt.de.

6. Überhaupt, neue Ort fürs Coworking. Das die Kollegen vom Betahaus ihren Coworking Space am Moritzplatz in Berlin aufgemacht haben, hat ja wahrscheinlich jeder am Thema interessierte mitbekommen. Es sind noch Plätze frei - und wer sich das betahaus erstmal ansehen will, geht einfach Mo – Fr von 11 bis 18 Uhr im betahaus café vorbei.

Und der selfhub hat umgebaut sowohl im Netz als auch vor Ort. Einfach mal vorbeischauen.

Wer in Mitte unterwegs ist und einen Raum zum Arbeiten braucht – für den ist coworking@newthinking store in der Tucholskystr. 48 eine gute Coworking Gelegenheit. Im Reuterkiez in Neukölln kann man jetzt auch im Ori coworken (bitte vorher anmelden!).

Überhaupt Berlin. Ich sag mal “Oberholz“. Da wird es diesen Sommer noch etwas ganz besonderes geben.

Und auch an vielen anderen Orten (nicht nur) in Deutschland entwickeln sich spannende Coworking Projekte – z.B. Workflow Meiningen und eine sehr aktive Gruppe zum Aufbau eines Coworking Spaces in München und eine Gruppe in Frankfurt am Main. Und bei den Mindmatters in Hamburg ist jeden Freitag Coworking-Freitag.

7. Apropos aktuell: Und zum Glück gibt es ja noch mehr Leute, die sich für das Thema Coworking interessieren – und darüber auch aktueller schreiben als wir im Moment.

Deswegen empfehlen wir für aktuelle Infos rund im Coworking das Partner-Projekt coworking-news.de. Alexander Greisle, Florian Rustler und Felix Schürholz wollten eigentlich “nur” einen Coworking Space in München aufmachen – haben aber bei ihren Recherchen soviel Material zum Thema gefunden, dass sie jetzt auch drüber bloggen.

Bei Peter Bihr auf thewavingcat.com gibt es eine Menge Interviews mit Machern von Coworking Spaces und grundsätzliche Gedanken rund um Coworking.

Und Markus Albers berichtet im Blog zu seinem Buch morgenkommichspaeterrein.de über die neuen mobilen und flexiblen Arbeitswelten von Festangestellten und auch über Coworking. Unter anderem gibt es dort auch ein zweiteiliges Interview mit dem Hallenprojekt.

Ich war im Mai übrigens in New York und habe mir ein paar Coworking-Sachen dort angesehen. Einen kleinen Eindruck könnt ihr hier lesen.

P.S.: Hat jemand Kontakt zur polnischen Coworking Szene?

Hallo liebe Coworker, wir stecken gerade mitten in unserem Diplom-Projekt und wollen uns und unsere Arbeit vorstellen, in der Hoffnung, dass Ihr uns weiterhelfen könnt.

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Wir sind: Anna und Lilly von der Kunsthochschule Berlin/Weißensee. Dort studieren wir Produkt-Design und machen, wie gesagt, gerade unser Diplom. Und so sitzen wir gemeinsam seit Oktober ‘08 in unserem Arbeitsraum draußen in Weißensee und arbeiten daran, Ende April unser Diplom präsentieren zu können. Das heißt: Wir haben viel recherchiert, das Thema überdacht und umgedacht. Schließlich sind wir nun dabei zu entwerfen: Diesmal wird es ein „Arbeitsplatzsystemmöbel“.

Wenn wir mit einem Projekt beginnen, wissen wir eigentlich nie, was am Ende heraus kommt. So war das auch dieses Mal. In der Regel – zumindest war es so bei unseren Studienprojekten der letzten Jahre – wird im Laufe des Projektes aus einem zunächst abstrakten und weiten Thema ein Konzept entwickelt, durchdacht und realisiert. Kurz gesagt: Wir recherchieren, entwerfen, bauen Modelle und präsentieren schlussendlich unsere Lösung. Im Oktober stellten wir uns die Frage, die sich ja schon viele stellten: „Was macht eigentlich einen Arbeitsplatz aus?“. Beschwerden über den Lärm und die Unruhe in Großraumbüros kann man nach wie vor überall hören, aber auch  Berichte über Unternehmen, wie zum Beispiel Best Buy in den USA, die allen Mitarbeitern vollkommen freistellen, wann und wo sie arbeiten, sind zu lesen.

„Was sind die neuen räumlichen Freiheiten in der Arbeitsplatzwahl? Was passiert, wenn alle Angestellten frei gestellt bekommen, wann und wo sie arbeiten? Was passiert wenn wir alle von zu Hause, aus dem Urlaub,.. arbeiten? Braucht es keinen „realen Treffpunkt“ zwischen den Kollegen mehr? Wenn es keinen festen Ort mehr gibt, werden dann nicht vielleicht andere Orte und Bereiche gebraucht, um sich wieder zu treffen? Besonders heute wo jedermann über Gruppenarbeit und Zusammenarbeit spricht!“ notierten wir in den ersten Wochen. Während unserer Recherche entdeckten wir plötzlich einen Artikel über das Hallenprojekt. „Da gibt es ja doch schon neue Orte“ dachten wir uns und tauchten tiefer in das Thema ein. Wir lernten die Welt des Coworking kennen. Dass sich immer mehr sogenannte „mobile Arbeiter“ in WLAN-Cafés sammeln und dort ihren Arbeitsplatz aufschlagen, ist nichts neues mehr. Neu ist vielmehr, dass hier nun auch  Organisationen und Strukturen entstehen. Gemeinschaftsbüros, Gästebüros, „Coworking Spaces“… wir informierten uns weiter, besuchten und besichtigten.

Und nun beginnt unsere eigentliche Arbeit: Wir wollen so einen „Arbeitstreffpunkt“ gestalten. Was bedeuten die neue Umgebung und Nutzung für die Raumgestaltung und was fehlt hier vor allem noch? Büromöbel und -systeme gibt es in allen erdenklichen Ausführungen, dennoch haben sie alle nach wie vor eines gemeinsam: Sie sind gedacht und gestaltet für das klassische Büro, gehen von Büroräumen aus, wo „alles“ vorhanden ist und wo oft Kosten kaum eine Rolle spielen. Wir wollen ein System entwickeln, das den leeren Raum ohne große Veränderungen als Arbeitsplatz nutzbar macht. Außerdem soll Büro/Café-Atmosphäre und Konzentration/Kommunikation gleichzeitig an einem Ort ermöglicht werden.

Dazu gibt es auch ein Umfrage, mit der wir versuchen herauszufinden, was eine gute Arbeitsumgebung ausmacht. Wo würdet Ihr am liebsten arbeiten und wie ist Eure aktuelle Arbeitsumgebung gestaltet? Uns interessiert, wie der heutige Arbeitsalltag aussieht. Wie organisiert sich eine Woche, wenn ein festes Büro und feste Arbeitszeiten nicht mehr vorgeschrieben sind. Was hat sich auch räumlich dadurch verändert? Ist es wichtiger, nette Cafés in nächster Nähe zu haben, oder suchst Du Deinen Ort nach seiner Ausstattung (Drucker, Computer, …) aus?

Eure Meinung und Erfahrungen würden uns sehr weiterhelfen und wir würden uns freuen, wenn Ihr Euch kurz Zeit für 7 Fragen nehmen könntet. Dieser Link führt euch direkt zu den Fragen.

Im letzten Feld „Wenn Dir noch was dazu einfällt“ schreibt bitte einfach, was Euch generell dazu einfällt oder was Euch einfiel, als Ihr diesen Blogeintrag gelesen habt.

Vielen Dank und liebe Grüße, Anna und Lilly
aediplomarbeit@googlemail.com

Das Hallenprojekt.de, Markus Albers und der Berliner newthinking store laden ein zum ersten deutschen Coworking-Event.

Ort: newthinking store in der Berliner Tucholskystr. 48

Zeit: Freitag, 12. Dezember 2008 von 9 bis 20 Uhr.

Thema:

Ist das klassische Büro für die Zukunft der Arbeit noch der richtige Ort? Laut einer 2008 erschienen Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin möchten 85 Prozent der Deutschen Spaß beim Arbeiten haben. Das betrifft nicht nur den Inhalt, sondern auch die Form.

“Die besten Ideen haben wir nachweislich nicht im Büro. Moderne Firmen lassen ihre Angestellten arbeiten, wann und wo sie wollen – Hauptsache die Arbeit wird gemacht”, sagt Markus Albers, der für sein Buch “Morgen komm ich später rein” (Campus-Verlag 2008) neue Arbeitsformen auf der ganzen Welt untersucht hat.  Dazu bedürfe es aber neuer Strukturen, Technologie und einer veränderten Unternehmenskultur. “Wir emanzipieren uns zunehmend von Anwesenheitspflicht und Schreibtischzwang.”

Wie sieht schöne Arbeit künftig aus? Sebastian Sooth vom Berliner Hallenprojektteam ist sich sicher, die Antwort zu kennen: „Die Zukunft der Arbeit wird flexibler und mobiler sein, selbstbestimmter und an die individuellen Lebensumstände angepasster. Wir schaffen mit dem Hallenprojekt neue Forme und Orte zum zusammen Arbeiten in ganz Deutschland – und im Netz.“

Wie es sich als Coworker arbeitet, kann man am Freitag, 12.12. selber ausprobieren. Ganz im Zeichen der Praxis wird einen Tag lang gemeinsam diskutiert, Experten zugehört und gleichzeitig – teils in abgetrennten Räumen – gearbeitet.

Auf einer Mini-Messe und Panels werden Produkte und Dienstleistungen für das schöne Arbeiten vorgestellt.

•    Wie passt ein komplettes Büro auf einen USB-Stick (Telekom-Labs)?
•    Wie kann man gleichzeitig Texte erarbeiten (doingtext.com)?
•    Was ist gute Kollaborations-Software (Collanos)?

Außerdem informieren wir über
•    mobiles Arbeiten in Unternehmen (SAP Deutschland),
•    neue Orte für neue Arbeit (Hallenprojekt.de) und
•    Jobs für Morgenmuffel (B-Society).

Als Referenten sind Theoretiker und Vordenker des neuen Arbeitens wie Peter Glaser, Kathrin Passig und Holm Friebe vor Ort.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Reservierung wird empfohlen. Reservierung über http://newthinking-store.de/vortrag/schoener_arbeiten/20081212 (oder über das Facebook-Event http://www.facebook.com/event.php?eid=53393552256 für Facebookuser)

PDF: Antrag auf schönes Arbeiten
PDF: Pressemitteilung und Programm 12.12.2008

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Wie das Hallenprojekt funktioniert, kann man ausführlich in der aktuellen Ausgabe der Tomorrow lesen. Und wenn man das, was man da über Coworking und Neue Arbeitsformen lesen kann, mal selber ausprobieren will?

Dann kann man das besonders gut am Freitag, 12.12. in Berlin tun – beim gemeinsamen Coworking Event von  Hallenprojekt.de und Markus Albers (Morgen komm ich später rein).

Einen Tag lang coworken mit verschiedenen Diskussionspanels, verbunden mit einem Mini-Openspace und einer Mini-Messe zu Produkten und Dienstleistungen wie “das Büro auf einem usb stick” (Telekom-Labs), doingtext (startup), Kollaborationssoftware zum anfassen u.v.m.

Das ganze mit Praktikern aus Unternehmen, Startups und natürlich – Coworkern.  Also, jetzt schon mal den Termin notieren!