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Am 23. und 24. Fr, 26. und Sa, 27. Februar jeweils ab 10 Uhr findet der Hackday von mindmatters, hallenprojekt.de und den deutschen Coworking-Initiativen zur Entwicklung einer Open-Source-Coworking-Plattform statt.

Anforderungen werden hier via Wave gesammelt.

Anmelden kann man sich hier:

http://coworkinghamburg.mixxt.de/networks/events/show_event.13774

Das Hallenprojekt.de, Markus Albers und der Berliner newthinking store laden ein zum ersten deutschen Coworking-Event.

Ort: newthinking store in der Berliner Tucholskystr. 48

Zeit: Freitag, 12. Dezember 2008 von 9 bis 20 Uhr.

Thema:

Ist das klassische Büro für die Zukunft der Arbeit noch der richtige Ort? Laut einer 2008 erschienen Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin möchten 85 Prozent der Deutschen Spaß beim Arbeiten haben. Das betrifft nicht nur den Inhalt, sondern auch die Form.

“Die besten Ideen haben wir nachweislich nicht im Büro. Moderne Firmen lassen ihre Angestellten arbeiten, wann und wo sie wollen – Hauptsache die Arbeit wird gemacht”, sagt Markus Albers, der für sein Buch “Morgen komm ich später rein” (Campus-Verlag 2008) neue Arbeitsformen auf der ganzen Welt untersucht hat.  Dazu bedürfe es aber neuer Strukturen, Technologie und einer veränderten Unternehmenskultur. “Wir emanzipieren uns zunehmend von Anwesenheitspflicht und Schreibtischzwang.”

Wie sieht schöne Arbeit künftig aus? Sebastian Sooth vom Berliner Hallenprojektteam ist sich sicher, die Antwort zu kennen: „Die Zukunft der Arbeit wird flexibler und mobiler sein, selbstbestimmter und an die individuellen Lebensumstände angepasster. Wir schaffen mit dem Hallenprojekt neue Forme und Orte zum zusammen Arbeiten in ganz Deutschland – und im Netz.“

Wie es sich als Coworker arbeitet, kann man am Freitag, 12.12. selber ausprobieren. Ganz im Zeichen der Praxis wird einen Tag lang gemeinsam diskutiert, Experten zugehört und gleichzeitig – teils in abgetrennten Räumen – gearbeitet.

Auf einer Mini-Messe und Panels werden Produkte und Dienstleistungen für das schöne Arbeiten vorgestellt.

•    Wie passt ein komplettes Büro auf einen USB-Stick (Telekom-Labs)?
•    Wie kann man gleichzeitig Texte erarbeiten (doingtext.com)?
•    Was ist gute Kollaborations-Software (Collanos)?

Außerdem informieren wir über
•    mobiles Arbeiten in Unternehmen (SAP Deutschland),
•    neue Orte für neue Arbeit (Hallenprojekt.de) und
•    Jobs für Morgenmuffel (B-Society).

Als Referenten sind Theoretiker und Vordenker des neuen Arbeitens wie Peter Glaser, Kathrin Passig und Holm Friebe vor Ort.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Eine Reservierung wird empfohlen. Reservierung über http://newthinking-store.de/vortrag/schoener_arbeiten/20081212 (oder über das Facebook-Event http://www.facebook.com/event.php?eid=53393552256 für Facebookuser)

PDF: Antrag auf schönes Arbeiten
PDF: Pressemitteilung und Programm 12.12.2008

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Wie das Hallenprojekt funktioniert, kann man ausführlich in der aktuellen Ausgabe der Tomorrow lesen. Und wenn man das, was man da über Coworking und Neue Arbeitsformen lesen kann, mal selber ausprobieren will?

Dann kann man das besonders gut am Freitag, 12.12. in Berlin tun – beim gemeinsamen Coworking Event von  Hallenprojekt.de und Markus Albers (Morgen komm ich später rein).

Einen Tag lang coworken mit verschiedenen Diskussionspanels, verbunden mit einem Mini-Openspace und einer Mini-Messe zu Produkten und Dienstleistungen wie “das Büro auf einem usb stick” (Telekom-Labs), doingtext (startup), Kollaborationssoftware zum anfassen u.v.m.

Das ganze mit Praktikern aus Unternehmen, Startups und natürlich – Coworkern.  Also, jetzt schon mal den Termin notieren!

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12. Januar 2008 – Für einen Moment war alles in Ordnung.
Wir hatten es alle zum Meeting mehr oder minder 16 Uhr ins Oberholz geschafft und uns an den zwei Holztischen zu acht sardinenwohl gefühlt. Direkt neben dem auf-und-zugigen Eingang .

“Ui, hier is ja ganz schön viel los…” kommentiere ich.
(Stimmengewirrr. Laptopgesurr. Tellergeklappper. Gläserklonnnks. Kinderruuufe. TrepppaufTreppabgetrapppel.)
“Was?” schreit Anja mir ins Ohr.

Die aus Uni- oder spätestens Kindergartenzeiten bekannte Vorstellungsrunde macht natürlich auch nicht vor coolen Selbstständigen Halt und ich schaffe es tatsächlich, jedem von den Lippen zu lesen, wer er ist, wie sie heißt, und was sie machen. Aber weil nicht alle eine Tante haben, die mit ihnen als Kind Lippenlesen gespielt hat, beschließen wir irgendwann, ins ruhigere autoki-Büro zu ziehen.
“Wir brauchen definitiv unseren Ort” wird kollektiv abgenickt.
Dadurch kommt der extra für von-Tischseite-A-zu-Tischseite-B-eingerichtete SkypeChat leider gar nicht zum Einsatz. Das hätte ich zu gern gesehen. Auf dem Weg ins autoki-Büro geht uns neben Sebastian* noch Claus samt Hund und Simon samt Auto verloren.

Letztere bleiben den ganzen Abend über verschollen. Der Hund aber findet seinen Begleiter und sich den Weg ins Büro. Ich schlage vor, ihn mit dem autoki-Gummibärchen-Geheimvorrat zu füttern, solange wir auf Sebastian warten. Der kommt dann aber doch recht schnell und rettet unwissentlich ein wandelndes Haarbüschel vorm Zuckerschock. Und der Rest der Gruppe profitiert während des Meetings leise knisternd von den Gummibärchen, die letztendlich doch nicht vor den Hund gegangen sind.

Pflichtlektüre für alle Info-Hungrigen: Das Live-Protokoll.

…und am 16. Februar werden 16 Uhr wieder Gummibärchen gegessen
Invalidenstraße 34, autoki-Büro…

(Anika)

*selbstbestimmt “verloren”gegangen (siehe Kommentar)