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In den Coworking News vom Juni haben wir es schon angedeutet – jetzt wird es Wirklichkeit: Ende September findet ein Festival mit einem großen Coworking-Track statt.

Das Ganze heißt atoms&bits-Festival und vom 18.-27. September gibt es viele einzelne Veranstaltungen zu den Themen neue Arbeitsformen (Coworking), neue Lust am Bausteln (DIY), neue Kultur der Offenheit (OpenEverything), Politik und art of production of art, sowie zur Netzkultur als verbindendes Element, das all dies erst möglich macht.

Ein Höhepunkt dazu ist das atoms&bits-Camp am 26. und 27.09. am Moritzplatz in Berlin. Alle Infos zu atoms&bits auf atomsandbits.net.

Ein kleiner Ausblick auf die Atome im Track Coworking: Es wird es zum Beispiel coworking days in HamburgCoWorking Happening in München, ein Barcamp mit dem Oberthema “Neues Arbeiten” in Mönchengladbach, eine Probearbeitswoche mit spannenden Gästen im Betahaus und eine Outdoor-Aktion vorm Studio70 geben.

Hallo,

wir sind zurück mit präsentiertem Diplom. Seit unserem letzten Beitrag ist also viel passiert. Wir haben unser Projekt fertig gestellt, es verteidigt und damit unser Diplom an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee bestanden. Nun wollen wir natürlich auch Euch zeigen, was dabei heraus gekommen ist.

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Unser Diplom beinhaltet eine ausführliche Recherche sowie den Entwurf. Der folgende Text soll Euch eine kleine Einführung in unser Thema, unsere Gedanken, Schlussfolgerungen und natürlich den Entwurf „pylon“  geben:
Arbeitsbedingungen wandeln sich stetig und fordern neue räumliche Lösungen. Immer häufiger wird z.B. in Cafés an Laptops gearbeitet und in sogenannten Coworking Spaces kann jeder spontan oder langfristig einen Platz zum Arbeiten mieten. Vorhandene Räume werden neu genutzt und zum Arbeiten umfunktioniert. Hier setzt das Konzept von Pylon an. Das System bietet eine raumunabhängige und einfache Möglichkeit, Räume zu erschließen und eine Arbeitsumgebung zu schaffen. Vorhandene Räume können damit auch über kurze Zeitspannen neu genutzt werden. Es unterstützt damit die Idee, Leerstand bewusst und als günstige und flexible Raumalternative zu nutzen.
Einige Impressionen dazu findet Ihr hier: www.kh-berlin.de. Ein grünes Quadrat wird euch zu unserem Projekt weiterleiten.

Die komplette Arbeit könnt Ihr an den Tagen der offenen Tür der Kunsthochschule Berlin-Weißensee vom 11. bis 12. Juli 2009, jeweils von 12.00-20.00 Uhr, bewundern.
Vielen Dank noch mal dem Hallenprojekt für die Unterstützung!

Wir freuen uns weiterhin auf Anregungen! Und zusammen mit dem Hallenprojekt denken wir gerade über Realisierung und weitere Projekte nach. Wir bleiben also dabei! Bis bald, Anna und Elisabeth

Ihr erreicht uns immer unter:
e.kamm@gmx.net
mail@annasteinmann.com

Coworking @ Olso Coffee in Brookly

Ja, wir geben es zu: Unser Blog ist nicht ganz so topaktuell, wie wir das gerne hätten. Wir geloben Besserung.

Und als kleines Schmankerl haben wir folgende News:

1. Hallenprojekt.de gibt es jetzt dank tatkräftiger Hilfe von Alex, @booldog, @flueke und @marthadear (und meiner Eltern ;) ) auch in Englisch und Französisch.

2. Ende September wird es ein Coworking-Festival geben. Initiiert von den Menschen rund um New Work City soll das Breakout-Festival das Büro auf die Straße bringen und Coworking erlebbar machen. Nicht nur in New York, sondern in vielen Städten, u.a. auch in Barcelona und Paris. Wir überlegen gerade, wie wir Berlin und München mit rein kriegen – und ob wir unseren geplanten “Coworking Kongress” im Herbst da als Barcamp mit dranbauen. Wer mitmachen will – einfach melden.

3. Der ein oder andere hat es schon mitbekommen: Philip Steffan und Christian Heller haben bausteln.de gestartet. Unter dem Schlagwort “Demokratisierung des Produktionswissens” will unser Partnerprojekt Menschen das Wissen und die Mittel an die Hand geben, um die Dingwelt neu zu erfinden, umzubauen und mit Intelligenz anzureichern: “Baustel die Maschinen, Roboter, Kunstwerke der Zukunft!”

4. Anna und Lilly haben ihr Diplomprojekt erfolgreich entworfen und verteidigt. Mehr dazu demnächst hier. Wenn jemand zufällig Möbel baut und Interesse daran hat, den Prototypen in eine Serienfertigung zu informieren: Bitte mit uns Kontakt aufnehmen.

5. Überhaupt, Studenten. Wir freuen uns sehr, dass ab 29. Juni eine Gruppe Studentinnen und Studenten der RWTH Aachen zu einem Bauentwurfsseminar nach Berlin kommen, bei dem sie architektonische Haltungen auf die neuen Bewegung in der Arbeitswelt entwickeln werden. Angeleitet von Stephanie Davidson & Georg Rafailidis wird sich das Kompaktseminar in Berlin Orte neuer Arbeit anschauen, mit Nutzern, Machern und Experten diskutieren und ganz praktisch Ortsnutzungen entwerfen. Von ihrem Stützpunkt beim Berliner Program e.V. – initiative for art + architecture collaborations aus werden sich kleine Arbeitsgruppen in der Stadt verteilen und am Freitag, 3.7. ihre Ergebnisse bei Program präsentieren. Bei Interesse daran bitte kurze Mail an info@hallenprojekt.de.

6. Überhaupt, neue Ort fürs Coworking. Das die Kollegen vom Betahaus ihren Coworking Space am Moritzplatz in Berlin aufgemacht haben, hat ja wahrscheinlich jeder am Thema interessierte mitbekommen. Es sind noch Plätze frei - und wer sich das betahaus erstmal ansehen will, geht einfach Mo – Fr von 11 bis 18 Uhr im betahaus café vorbei.

Und der selfhub hat umgebaut sowohl im Netz als auch vor Ort. Einfach mal vorbeischauen.

Wer in Mitte unterwegs ist und einen Raum zum Arbeiten braucht – für den ist coworking@newthinking store in der Tucholskystr. 48 eine gute Coworking Gelegenheit. Im Reuterkiez in Neukölln kann man jetzt auch im Ori coworken (bitte vorher anmelden!).

Überhaupt Berlin. Ich sag mal “Oberholz“. Da wird es diesen Sommer noch etwas ganz besonderes geben.

Und auch an vielen anderen Orten (nicht nur) in Deutschland entwickeln sich spannende Coworking Projekte – z.B. Workflow Meiningen und eine sehr aktive Gruppe zum Aufbau eines Coworking Spaces in München und eine Gruppe in Frankfurt am Main. Und bei den Mindmatters in Hamburg ist jeden Freitag Coworking-Freitag.

7. Apropos aktuell: Und zum Glück gibt es ja noch mehr Leute, die sich für das Thema Coworking interessieren – und darüber auch aktueller schreiben als wir im Moment.

Deswegen empfehlen wir für aktuelle Infos rund im Coworking das Partner-Projekt coworking-news.de. Alexander Greisle, Florian Rustler und Felix Schürholz wollten eigentlich “nur” einen Coworking Space in München aufmachen – haben aber bei ihren Recherchen soviel Material zum Thema gefunden, dass sie jetzt auch drüber bloggen.

Bei Peter Bihr auf thewavingcat.com gibt es eine Menge Interviews mit Machern von Coworking Spaces und grundsätzliche Gedanken rund um Coworking.

Und Markus Albers berichtet im Blog zu seinem Buch morgenkommichspaeterrein.de über die neuen mobilen und flexiblen Arbeitswelten von Festangestellten und auch über Coworking. Unter anderem gibt es dort auch ein zweiteiliges Interview mit dem Hallenprojekt.

Ich war im Mai übrigens in New York und habe mir ein paar Coworking-Sachen dort angesehen. Einen kleinen Eindruck könnt ihr hier lesen.

P.S.: Hat jemand Kontakt zur polnischen Coworking Szene?

Hallo liebe Coworker, wir stecken gerade mitten in unserem Diplom-Projekt und wollen uns und unsere Arbeit vorstellen, in der Hoffnung, dass Ihr uns weiterhelfen könnt.

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Wir sind: Anna und Lilly von der Kunsthochschule Berlin/Weißensee. Dort studieren wir Produkt-Design und machen, wie gesagt, gerade unser Diplom. Und so sitzen wir gemeinsam seit Oktober ‘08 in unserem Arbeitsraum draußen in Weißensee und arbeiten daran, Ende April unser Diplom präsentieren zu können. Das heißt: Wir haben viel recherchiert, das Thema überdacht und umgedacht. Schließlich sind wir nun dabei zu entwerfen: Diesmal wird es ein „Arbeitsplatzsystemmöbel“.

Wenn wir mit einem Projekt beginnen, wissen wir eigentlich nie, was am Ende heraus kommt. So war das auch dieses Mal. In der Regel – zumindest war es so bei unseren Studienprojekten der letzten Jahre – wird im Laufe des Projektes aus einem zunächst abstrakten und weiten Thema ein Konzept entwickelt, durchdacht und realisiert. Kurz gesagt: Wir recherchieren, entwerfen, bauen Modelle und präsentieren schlussendlich unsere Lösung. Im Oktober stellten wir uns die Frage, die sich ja schon viele stellten: „Was macht eigentlich einen Arbeitsplatz aus?“. Beschwerden über den Lärm und die Unruhe in Großraumbüros kann man nach wie vor überall hören, aber auch  Berichte über Unternehmen, wie zum Beispiel Best Buy in den USA, die allen Mitarbeitern vollkommen freistellen, wann und wo sie arbeiten, sind zu lesen.

„Was sind die neuen räumlichen Freiheiten in der Arbeitsplatzwahl? Was passiert, wenn alle Angestellten frei gestellt bekommen, wann und wo sie arbeiten? Was passiert wenn wir alle von zu Hause, aus dem Urlaub,.. arbeiten? Braucht es keinen „realen Treffpunkt“ zwischen den Kollegen mehr? Wenn es keinen festen Ort mehr gibt, werden dann nicht vielleicht andere Orte und Bereiche gebraucht, um sich wieder zu treffen? Besonders heute wo jedermann über Gruppenarbeit und Zusammenarbeit spricht!“ notierten wir in den ersten Wochen. Während unserer Recherche entdeckten wir plötzlich einen Artikel über das Hallenprojekt. „Da gibt es ja doch schon neue Orte“ dachten wir uns und tauchten tiefer in das Thema ein. Wir lernten die Welt des Coworking kennen. Dass sich immer mehr sogenannte „mobile Arbeiter“ in WLAN-Cafés sammeln und dort ihren Arbeitsplatz aufschlagen, ist nichts neues mehr. Neu ist vielmehr, dass hier nun auch  Organisationen und Strukturen entstehen. Gemeinschaftsbüros, Gästebüros, „Coworking Spaces“… wir informierten uns weiter, besuchten und besichtigten.

Und nun beginnt unsere eigentliche Arbeit: Wir wollen so einen „Arbeitstreffpunkt“ gestalten. Was bedeuten die neue Umgebung und Nutzung für die Raumgestaltung und was fehlt hier vor allem noch? Büromöbel und -systeme gibt es in allen erdenklichen Ausführungen, dennoch haben sie alle nach wie vor eines gemeinsam: Sie sind gedacht und gestaltet für das klassische Büro, gehen von Büroräumen aus, wo „alles“ vorhanden ist und wo oft Kosten kaum eine Rolle spielen. Wir wollen ein System entwickeln, das den leeren Raum ohne große Veränderungen als Arbeitsplatz nutzbar macht. Außerdem soll Büro/Café-Atmosphäre und Konzentration/Kommunikation gleichzeitig an einem Ort ermöglicht werden.

Dazu gibt es auch ein Umfrage, mit der wir versuchen herauszufinden, was eine gute Arbeitsumgebung ausmacht. Wo würdet Ihr am liebsten arbeiten und wie ist Eure aktuelle Arbeitsumgebung gestaltet? Uns interessiert, wie der heutige Arbeitsalltag aussieht. Wie organisiert sich eine Woche, wenn ein festes Büro und feste Arbeitszeiten nicht mehr vorgeschrieben sind. Was hat sich auch räumlich dadurch verändert? Ist es wichtiger, nette Cafés in nächster Nähe zu haben, oder suchst Du Deinen Ort nach seiner Ausstattung (Drucker, Computer, …) aus?

Eure Meinung und Erfahrungen würden uns sehr weiterhelfen und wir würden uns freuen, wenn Ihr Euch kurz Zeit für 7 Fragen nehmen könntet. Dieser Link führt euch direkt zu den Fragen.

Im letzten Feld „Wenn Dir noch was dazu einfällt“ schreibt bitte einfach, was Euch generell dazu einfällt oder was Euch einfiel, als Ihr diesen Blogeintrag gelesen habt.

Vielen Dank und liebe Grüße, Anna und Lilly
aediplomarbeit@googlemail.com